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Strategie für die Zukunft

Unsere Strategie bei Fabraa ist es, dem Ganzen voraus zu sein. Wir glauben, dass es entscheidend ist, bei Nachhaltigkeit Erfahrungen zu sammeln und eine langfristige Strategie zu haben. Wir wollen vorbereitet sein, wenn die große grüne Welle bei uns ankommt. Denn es ist eine ganz neue Art zu denken, Produkte zu beschaffen, zu entwickeln und zu verkaufen.

Für ein zirkuläres Geschäftsmodell (das Endgame) müssen wir in der Lage sein, unsere Altprodukte in neue Produkte von gleicher Qualität zu recyceln. Die Verwendung recycelter Garne für unsere nachhaltigen Stoffe bedeutet nicht, dass wir bereits ein zirkuläres Geschäftsmodell haben.

Recycling ist der Prozess der Umwandlung von Abfall in wiederverwendbares Material. In unserem Fall werden benutzte rPET-Flaschen, Kleidung und alle Arten von Produktionsabfällen in recycelte Möbelstoffe umgewandelt. Hier befinden wir uns wieder am Anfang der Kreislaufwirtschaft, um Abfall (und Verschmutzung) von vorneherein zu vermeiden.

Damit dies in der Polster- und Möbelindustrie funktioniert, müssen wir noch einen weiten Weg gehen. Bestimmte Garne können z. B. beim derzeitigen Stand der Technik nicht endlos recycelt werden. Letztlich braucht man also immer noch neues Material.

Eine weitere Hürde, die es für uns zu überwinden gilt, ist die Frage, wie wir unsere Warenströme überwachen können. Woher wissen wir, aus welchen Materialien sich die Möbelstoffe genau zusammensetzen? Eine andere Frage lautet: Wo befinden sie sich? Und: Wie bekommen wir sie zurück in das System (Lieferkette)? Gerade erst hatten wir (Fabraa) ein vielversprechendes Treffen mit Lloop (Rrevive), die derzeit Möglichkeiten zur Überwachung des Warenflusses (und damit auch des Rohstoffflusses) mit Hilfe eines intelligenten Datenmanagementsystems entwickeln. Eines ist sicher: Wir müssen in der gesamten Branche bei dieser Angelegenheit an einem Strang ziehen.

Die Verwendung recycelter Produkte ist ein wichtiger erster Schritt auf der Leiter der Kreislaufwirtschaft. Zunächst trägt dies wesentlich zur Erreichung des Ziels bei, den ökologischen Fußabdruck bis 2030 um 55 % zu verringern. Zusätzlich regt es alle Arten technischer Entwicklungen an, indem es den Wert der recycelten Waren steigert und damit die Menge an Abfall verringert.

Bei Fabraa haben wir mehrere entsprechende Projekte initiiert. Unser Hauptgeschäftsfeld ist die Produktentwicklung. Durch die Entnahme von Garnen aus recycelten Materialien sind wir in der Lage, die ökologischen Auswirkungen erheblich zu reduzieren. Wir forschen auch nach Möglichkeiten, Produkte zu entwickeln, die relativ einfach zu recyceln sind. Wir versuchen auch, unsere Abfallwirtschaft in den Griff zu bekommen. Gemeinsam mit Fontys Applied Sciences sind wir am forschen, wie wir unseren Stoffabfällen ein zweites Leben verleihen können. Schritt für Schritt lernen wir dazu und sind inspiriert von all den neuen Partnern, die wir auf dieser Reise bisher kennen gelernt haben. Möchten Sie uns auf unserem Weg begleiten? Kontakt aufnehmen.