sustainable upholstery fabrics
Zurück

Klare Ziele für 2035

Wir haben große Ambitionen, aber wir fangen bescheiden an. Damit wir dem, was wir sagen, jederzeit auch wirklich gerecht werden können. Eines unserer Ziele ist es, der Nachhaltigkeit in der Möbelindustrie einen höheren Stellenwert einzuräumen. Natürlich können wir das nicht allein tun, weshalb wir eng mit verschiedenen Partnern zusammenarbeiten. Wir geben nicht vor, perfekt zu sein. Daher haben wir einen transparenten Weg eingeschlagen. Unsere Ziele zwingen uns dazu, immer wieder neue Schritte zu wagen.

Das tun wir
Wir reduzieren unsere Auswirkungen auf die Umwelt – wir verringern also auch unseren CO2-Fußabdruck. Unser Hauptziel ist es, bis 2035 ein vollständig zirkuläres Sortiment anzubieten. Fünf Jahre früher, im Jahr 2030, wollen wir die CO2-Äquivalente in der gesamten Kette im Vergleich zu 2018 um 50 % reduzieren.

Indem wir die Auswirkungen in der gesamten Kette betrachten, verlangen wir unseren Partnern vieles ab. Schließlich liegen die Verfahren mit den größten Umweltauswirkungen in ihrer Hand. Deshalb fordern wir unsere Partner auf, auf verschiedene Weise nachhaltiger zu werden. Beispiele sind:

  • Ein innovatives Produktionsverfahren: recyceltes Garn.
  • Färbeverfahren: Wir arbeiten mit Partnern zusammen, die keine Farbstoffe zum Färben nutzen, sondern die gewünschte Farbe mit Hilfe von Trennverfahren erzielen.
  • Nachhaltige Verpackungen: Die meisten unserer Lieferanten verwenden nachhaltige Verpackungen, beispielsweise aus teilweise recyceltem Kunststoff oder Karton. Wir ermutigen sie auch, diese Innovationen weiterzuentwickeln.
  • Transport: ein sehr wichtiger Teil. Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir intensiv daran, die Zahl der Flugbewegungen zu reduzieren. Das kann durch eine möglichst effiziente Planung erzielt werden.

Wenn wir von unseren Partnern viel verlangen, müssen wir natürlich selbst auch aktiv werden. Wir haben uns selbst auch einige Ziele gesetzt.

  • Verbesserung des Produktdesigns: Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus eines Produkts von Anfang an – Circular by Design.
  • Saubere Energie: Unser Gebäude erfüllt die höchsten Anforderungen in Sachen Isolierung und Energieverbrauch. Das Gebäude hat durch die vielen Solarmodule auf dem Dach bereits einen positiven Fußabdruck: Wir speisen Energie in das Stromnetz zurück.
  • Verwaltung von Abfallströmen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie wir unseren Abfallstrom bewältigen können. Wir trennen zum Beispiel Abfall und haben 2022 eine Partnerschaft mit Frankenhuis gestartet: Ein Projekt zur Wiederverwertung unseres Abfallstroms zu Polsterungen für Boxsäcke oder zum Pressen von Hartfaserplatten für die Automobilindustrie. Frankenhuis zerkleinert die Rückstände aber auch zu Fasern, die dann für neue Bezugsstoffe wiederverwendet werden können. Intern wurde ein Projekt zum Null-Abfall-Management gestartet, das alle Abfälle im und um das Gebäude betrifft. Wir versuchen auch, Einwegplastik zu vermeiden.
  • Mehr Nachhaltigkeit in Sachen Transport und Mobilität: Ziel ist es, bis zum Jahr 2025 eine vollständig elektrisch betriebene Fahrzeugflotte zu haben.
  • Nachhaltigkeit der Produktvermarktung: Immer mehr Informationen sind digital verfügbar. Wenn wir Informationen in gedruckter Form bereitstellen, tun wir das auf zu 100 % recyceltem Papier. Unsere Muster sind effizient gestaltet und mit einer 100 % recycelten und recycelbaren „Greencast“ Haube mit Haken ausgestattet. Zudem besteht die Verpackung unserer Muster aus FSC-zertifiziertem Karton und unsere Banner werden aus unseren eigenen nachhaltigen Bezugsstoffen hergestellt.